5. August 2012

i hang my boots to rest when i'm impressed

Am Donnerstag war es soweit: zweites Konzerts; Hip Hop.
Was ich letztes mal glaube ich vergessen habe zu erwaehnen war, dass das Liars Konzert eine Alterbeschraenkung von 18 Jahren hatte. Waehrend mich das damals noch verwundert hatte, habe ich es am Donnerstag schon vermisst. Alles voll mit kleinen komischen Kindern. Das mag aber auch am Genre gelegen haben, wer weiss. Auf jeden Fall war dieses Mal auch weiter von der Buehen entfernt nicht mehr viel leerer Platz. Und die Leute haben sich tatsaechlich viel mehr bewegt als bei Liars.
Aber fangen wir von vorne an...

Den Anfang machten Dark Time Sunshine und das auch tatsaechlich puenktlich um 8 Uhr. Ganz nette Kerle, die die Leute auch immer wieder ein bisschen animiert haben, aber die Musik hat mir nicht so wirklich zugesagt. Klang so als wuerden sie probieren mit poppigen Hip Hop gross rauszukommen. Das traurigste war, als sie dann noch irgendeine andere "Band", bestehend aus Tussi und Kerl, auf die Buehen geholt haben. Die Dame hat dann fuer ein paar Lieder seufzende Refrains gesungen und der Kerl ab und zu mal ein Wort wiederholt. Moep.

Weiter ging es dann mit Edison. Nur ein Kerl, mit einem "Monome", einem Viereck mit Knoepfen, auf denen man verschiedene Sounds/Effekte speichern kann. Und damit spielt er dann live instrumentalen Hip Hop. Das mag sich vielleicht langweilig lesen, klang aber ziemlich cool. Da werde ich definitiv noch etwas mehr reinhoeren. Kleiner Nachteil: In den Ansprachen zwischen Liedern gab es kaum einen Satz ohne "Bro". Das glich er aber mit seinem Humor wieder aus. Und waehrend der Lieder redet er ja zum Glueck nicht.



Dann kam der Hauptakt: Aesop Rock unsterstuetzt von Rob Sonic und DJ Big Wiz, oder wie sie sich auch manchmal nennen: Hail Mary Mallon. Und diese Kombination laesst schon einiges bezueglich der Liederwahl erahnen. So wurden eigentlich nur Songs von Aesop's neuer Skelethon und Hail Mary Mallon's Album gespielt. Das war zwar alles ganz nett und schoen, aber ein bisschen mehr altes Zeug haette ich mir schon gewuenscht. Einzig die letzten zwei Lieder "Big Bang" und "Daylight/Nightlight" kamen dem nach. Die Abmischung fand ich auch nicht so toll. Waren bei Dark Time Sunshine noch die Beats zu leise, war es bei Aesop Rock genau anders herum, so dass man die Texte kaum verstanden hat. Und insgesamt war die Devise wohl: lauter ist besser. Am schlimmsten waren dabei aber wieder einmal die 14-jaehrigen Kinder die am Ende der Lieder rumkreischten.

Ein kleines Extra gab es noch: Vor dem Konzert lag beim Merchandise-Stand eine Liste aus, in die man sich fuer einen kostenlosen Haarschnitt eintragen konnte. Den gab es dann live auf der Buehne waehrend des passenden "Racing Stripes", durchgefuehrt von den Leuten von Dark Time Sunshine. Dabei heraus kam dann eine Art inverse Mohawk mit ein paar Verzierungen an den Seiten und zwei Streifen ohne Haare am Hinterkopf. Und nein, ich habe den Haarschnitt nicht bekommen.

1 Kommentar:

  1. yeah. das klingt doch total fett.
    der haarschnitt klingt allerdings so richtig kacke. edison muss ich mir dann also gleich mal reinziehen.. ich mein, wenn du mal was gut findest, was du vorher nicht kanntest, dann ist das sicher die beste musik, die es jemals gab.
    schreib schon die ganze zeit an ner email. kriegste die tage. joa. so dann mal noch schöne grüße an die vicki.

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