Ein bisschen was aus der Kleintierwelt:
Eine nicht naeher bestimmbare Raupe (vielleicht haette ich sie aufsammeln sollen und schauen was rauskommt):
Eine Vertreterin der Halictidae-Familie:
23. Februar 2013
17. Februar 2013
Art is hard
Dieses Wochenende ist hier Arti Gras, ein "Art Festival", das zu den Top 20 Events des Suedostens gezaehlt wird. Tatsaechlich findet das Ganze fast direkt vor meiner Haustuer statt. Die Strasse zu Scripps ist geschlossen und gehoert zum Festivalgelaende, aber immerhin den Bordstein darf man noch benutzen.
Natuerlich wollte ich mir das nicht entgehen lassen und habe mir die Veranstaltung heute einmal angeschaut. Grob gesagt handelt es sich um eine Anreihung von Zeltpavillons in denen Kuenstler ein paar ihrer Werke aushaengen und daneben einen absurden Preis anbringen. Zusaetzlich gibt es dann natuerlich noch eine Zeile an Essensstaenden und eine Buehne mit Live-Musik.
Ausgestellt wurde alles moegliche: Malerei, Photographie, Glas-, Holz-, Metallhandwerk, Schmuck, etc. Aber statt der stereotypischen Hippiekuenstler handelt es sich bei den Ausstellern wohl um paranoide Geschaeftsleute. Fast alle Staende verboten es, ihre Ausstellungsstuecke zu photographieren. Typisch Hollywood und Musikindustrie hat man anscheinend so viel Angst davor, dass die Werke "geklaut" werden koennten (was gerade bei Handarbeiten doch ziemlich schwer wird) anstatt sich zu freuen, dass vielleicht ihr Kundenstamm vergroessert werden koennte...
7. Februar 2013
Waiter: ...
Am Wochenende kreisten einige Geier bei meinem Institut herum. An sich nichts ungewoehnliches, da man wenn zum Himmel schaut eigentlich immer irgendwo einen herumkreisen sieht. Dieses Mal war es aber eine kleine Gruppe die ziemlich tief flog. Also habe ich natuerlich die Gelegenheit genutzt um endlich mal ein paar Bilder von diesen Voegeln zu schiessen.
Schnell war auch der Grund fuer das rege Interesse gefunden: Hinter einem Container lag ein totes, gut abgenagtes Opossum. Trotz ihrer Groesse waren die Geier auch ziemlich scheu, von daher war das mit dem Photographieren dann doch nicht so einfach wie ich dachte.
Truthahngeier (und oben im Flug):
Eine Gruppe Rabengeier:
Gegen die Sonne geschossen, die Voegel waren fast nur schwarz. Aber ich fand den starteten Vogel ganz nett und will natuerlich auch die verschiedenen Vertreter an Geiern zeigen, also dachte ich ich haue ein paar Effekte drauf und passe das Bild dem Instagram-Zeitgeist an.
Schnell war auch der Grund fuer das rege Interesse gefunden: Hinter einem Container lag ein totes, gut abgenagtes Opossum. Trotz ihrer Groesse waren die Geier auch ziemlich scheu, von daher war das mit dem Photographieren dann doch nicht so einfach wie ich dachte.
Truthahngeier (und oben im Flug):
Eine Gruppe Rabengeier:
Gegen die Sonne geschossen, die Voegel waren fast nur schwarz. Aber ich fand den starteten Vogel ganz nett und will natuerlich auch die verschiedenen Vertreter an Geiern zeigen, also dachte ich ich haue ein paar Effekte drauf und passe das Bild dem Instagram-Zeitgeist an.
31. Januar 2013
The Sea was Cold
Wie ich ja schon erzaehlte, gibt es hier ganz in der Naehe einen Strand. Dieser ist so eine Art Naturschutzgebiet, was unter anderem heisst dass es keine Beleuchtung gibt und nachts auch jegliches Licht verboten ist. Denn dieser Strand wird von Meeresschildkroeten als Laichplatz genutzt.
Dementsprechend gibt es auch eine Organisation, die das Ganze protokolliert, Nester markiert und sich um Schildkroeten kuemmert, die verletzt sind oder sich in Angelleinen verfangen. Und gegen eine kleine Spende kann man das "Loggerhead" Zentrum besuchen und sogar einige der Patienten begutachten.
Der Grossteil momentan sind Schildkroeten die auf dem Weg nach Sueden in - tadaa - Cape Cod stranden/aufgefischt werden, weil sie wohl irgendwie in der Meeresbucht haengen bleiben und dann aufgrund der sinkenden Temperaturen eine Hypothermie erleiden.
Die Stationen in und um Cape Cod sind mittlerweile schon voll, so dass die Tiere eben entlang der ganzen Ostkueste verteilt werden, um wieder aufgepeppelt zu werden. Was mich etwas verwundert hat: Die Schildkroeten werden dabei in Wasserbehaeltern untergebracht, die kaum groesser als Planschbecken sind. Und einige Langzeitpatienten haben sie da schon mehrere Monate, wenn nicht laenger. Aber anscheinend reicht es aus.
Unechte Karettschildkroete:
Suppenschildkroete:
Es sind aber auch ein paar Schildkroeten aufgrund anderer Umstaende anwesend. Zum Beispiel wegen verschluckter Angelhaken oder, wie hier, aufgrund des Zusammentreffens mit einer Schiffschraube.
Nach wie vor bin ich doch sehr ueberrascht wieviel in dieser Gegend doch fuer Naturschutz und dergleichen getan wird. Das passt so gar nicht in das Bild das man sonst von den Staaten hat.
Dementsprechend gibt es auch eine Organisation, die das Ganze protokolliert, Nester markiert und sich um Schildkroeten kuemmert, die verletzt sind oder sich in Angelleinen verfangen. Und gegen eine kleine Spende kann man das "Loggerhead" Zentrum besuchen und sogar einige der Patienten begutachten.
Der Grossteil momentan sind Schildkroeten die auf dem Weg nach Sueden in - tadaa - Cape Cod stranden/aufgefischt werden, weil sie wohl irgendwie in der Meeresbucht haengen bleiben und dann aufgrund der sinkenden Temperaturen eine Hypothermie erleiden.
Die Stationen in und um Cape Cod sind mittlerweile schon voll, so dass die Tiere eben entlang der ganzen Ostkueste verteilt werden, um wieder aufgepeppelt zu werden. Was mich etwas verwundert hat: Die Schildkroeten werden dabei in Wasserbehaeltern untergebracht, die kaum groesser als Planschbecken sind. Und einige Langzeitpatienten haben sie da schon mehrere Monate, wenn nicht laenger. Aber anscheinend reicht es aus.
Unechte Karettschildkroete:
Suppenschildkroete:
Es sind aber auch ein paar Schildkroeten aufgrund anderer Umstaende anwesend. Zum Beispiel wegen verschluckter Angelhaken oder, wie hier, aufgrund des Zusammentreffens mit einer Schiffschraube.
Nach wie vor bin ich doch sehr ueberrascht wieviel in dieser Gegend doch fuer Naturschutz und dergleichen getan wird. Das passt so gar nicht in das Bild das man sonst von den Staaten hat.
28. Januar 2013
Evil bee
Ich glaube so langsam wird klar, dass es hier in der naechsten Zeit hauptsaechlich Tier-/Naturbilder geben wird. Ich bin aber auch immer noch fasziniert, dass mir staendig neue Tiere begegnen, und das bei so alltaeglichen Dingen wie auf dem Weg zum Labor.
Zum Beispiel ein Schmetterling wie der "Weisse Pfau" (Anartia jatrophae):
Auf dem Rueckweg gab es mal wieder ein paar Libellen. Zwar nicht neu, aber fuer mich immer noch spannend.
Nachmittags bin ich noch zum Busch Wildlife Refuge gegangen, was trotz des Namens eigentlich ein kleiner Zoo der "heimischen" Tiere darstellt. Leider sind die Kaefige aber alle von kleinfenstrigen Zaeunen umgeben, die sich fuers Photographieren wenig eigneten.
Nebenan gab es aber auch ein winziges Waldstueck, wo ich auf ein paar nette Tiere getroffen bin.
Gasteracantha cancriformis (elipsoides). Das Rot der "Stacheln" ist auf dem Photo leider nicht erhalten geblieben.
Die Bauten fuer die ansaessigen Voegel haben etwas andere Nutzer gefunden.
Dann habe ich noch einen Helmspecht erspaeht (Dryocopus pileatus) und somit schon 4 von 6 floridianischen Spechten abgehakt. Sofern mein Buch nicht wieder irgendwelche Arten verschweigt.
Eine wahrscheinlich recht haeufige Begegnung:
Achja, Baeume gab es auch.
Zum Beispiel ein Schmetterling wie der "Weisse Pfau" (Anartia jatrophae):
Auf dem Rueckweg gab es mal wieder ein paar Libellen. Zwar nicht neu, aber fuer mich immer noch spannend.
Nachmittags bin ich noch zum Busch Wildlife Refuge gegangen, was trotz des Namens eigentlich ein kleiner Zoo der "heimischen" Tiere darstellt. Leider sind die Kaefige aber alle von kleinfenstrigen Zaeunen umgeben, die sich fuers Photographieren wenig eigneten.
Nebenan gab es aber auch ein winziges Waldstueck, wo ich auf ein paar nette Tiere getroffen bin.
Gasteracantha cancriformis (elipsoides). Das Rot der "Stacheln" ist auf dem Photo leider nicht erhalten geblieben.
Die Bauten fuer die ansaessigen Voegel haben etwas andere Nutzer gefunden.
Dann habe ich noch einen Helmspecht erspaeht (Dryocopus pileatus) und somit schon 4 von 6 floridianischen Spechten abgehakt. Sofern mein Buch nicht wieder irgendwelche Arten verschweigt.
Eine wahrscheinlich recht haeufige Begegnung:
Achja, Baeume gab es auch.
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